Die Weko hat soeben zwei Untersuchungen gegen Pauschalreise-Anbieter und Online-Casinos eröffnet – Grund: gegenseitige Absprachen beim Keyword-Bidding. Statt auf Markennamen der Konkurrenten zu bieten, haben sich die Unternehmen abgesprochen, dies nicht zu tun.

Die Realität bei Google Ads:
Ob man auf Konkurrentennamen bietet, ist eine strategische Entscheidung, die sich täglich stellt. Manche Kunden lehnen es aus ethischen Gründen ab – andere wollen genau dort sichtbar sein. Hier die harten Fakten:
→ Niedriger Qualitätsfaktor = hohe Klickpreise → ROI oft fragwürdig

Mit KI-gestützten Kampagnen (Performance Max, Demand Gen) wird es komplizierter: Anzeigen erscheinen zunehmend automatisiert bei Konkurrenten – ohne dass wir manuell buchen.

Mein Rat an Kunden in sensiblen Branchen: Finger weg von branchenweiten Absprachen. Das rechtliche Risiko ist real. Stattdessen: Eigenen Markenaufbau stärken und organisches Wachstum priorisieren.

Ob man auf Mitbewerber-Suchbegriffe bietet, muss individuell entschieden werden. Es gibt durchaus Situationen, wo das trotz hohem Klickpreis Sinn machen kann.

Was ist eure Erfahrung? Bietet ihr auf Konkurrentennamen?

 

Bildquelle: Ki generiert mit Nano Banana, Promter: Christian Macek 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert