SEO Basics machen ca. 80% des Erfolgs in der Suchmaschinenoptimierung aus. Hier stellen wir Ihnen ein paar davon vor.

Basics richtig machen, bevor man sich auf die Trends stürzt.

Es gibt nach wie vor noch viele Unternehmen, die mit ihrer Online-Marketing-Strategie ganz am Anfang stehen. Sie setzen jährlich hohe Summen um und nur ein Bruchteil davon auf der eigenen Webseite. Zeitgleich wird nach dem «Heiligen Gral», dem Hebel gesucht, der alles auf einmal optimieren soll. Machine Learning seitens Googles ist mitunter ein Ausdruck, dem viel Aufmerksamkeit gewidmet wird. Unter Machine Learning versteht man maschinelles Lernen. Es beschreibt die künstliche Generierung von Wissen basierend auf Erfahrungen. So lernt ein künstliches System aus Beispielen und kann diese nach der Beendigung der Lernphase verallgemeinern. Das System lernt, indem es beginnt Muster und somit Gesetzmässigkeiten zu erkennen.

So hoffen viele Firmen darauf, dass Google dank KI (künstlicher Intelligenz) schon herausfinden wird um was es auf einer Webseite geht. Dieser Irrglauben führt dazu das SEO zu vernachlässigen. 

Wie sollen Algorithmen lernen und sich verbessern, wenn ihnen hierfür keine richtige Grundlage geboten wird? Auch gibt es diesen «Heiligen Gral» nicht. Es gilt zuerst, die Basics richtig zu machen, bevor man sich mit neuem Zeugs beschäftigt. Denn die Basics sind für mindestens 80% des SEO-Erfolgs verantwortlich. Gewiss sind auch andere Faktoren wichtig. Aber gerade für Unternehmen, die am Anfang stehen, sollte die solide Grundlage, auf welcher aufgebaut werden kann, Priorität besitzen. Dies stellt eine grosse Möglichkeit dar, mit den SEO-Basics einen effizienten Hebel zum Online-Erfolg zu haben. Trends hin oder her, das effizienteste Mittel zum Erfolg ist für diese besagten Unternehmen ein gutes Fundament.

Was bedeutet das konkret? SEO-Basics umsetzen!

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Setzen Sie die SEO-Basics um! Gerne unterstützen wir Sie dabei.

Zu den Basics gehören:

  • Index-Management: Sind alle Ihre indexierten URLs es wirklich wert, indexiert zu sein?

Das mag seltsam klingen, doch tatsächlich ist es dringend notwendig, sich zu überlegen, welche Inhalte im Index auftauchen sollen. So ist es empfehlenswert, «schlechte Inhalte» also all jene, die den Nutzern keinen Mehrwert bieten zu deindexieren. Dies, weil nachfolgende Verbesserungs-Updates des Panda Algorithmus dafür sorgen, schlechte Inhalte aus dem Google Index zu verbannen. Auch doppelt vorhandene Inhalte, sog. «Duplicate Content» mag Google nicht. Google möchte den Nutzern einzigartige Seiten bieten. Daher gilt auch hier: deindexieren oder umschreiben! Des Weiteren sollten Seiten, die sich im Aufbau befinden nicht indexiert werden. Wenn eine Seite aus rechtlichen oder strategischen Gründen nicht auffindbar sein sollte, darf sie ebenfalls nicht indexiert werden. Beispielsweise soll das Geschäftsinterne Intranet nicht der ganzen Welt in der organischen Suche als Ergebnis angezeigt werden. Nicht zu vergessen sind auch Online-Shops. Unter Umständen ist es auch hierbei sinnvoll, nicht jeden einzelnen Artikel zu indexieren, um einerseits Crawling-Budget zu sparen und andererseits, damit der Shop nur aus den besten Seiten besteht.

  • Crawler-Steuerung: Wissen Sie, ob Ihre Inhalte gecrawlt werden und wie sich der Crawler auf Ihrer Seite bewegt?

Wie häufig die Google-Bots Ihre Seite crawlen, können Sie auf Ihrer Search Console im Bericht Crawling-Statistiken einsehen. In Anlehnung auch an das oben erwähnte Crawling-Budget ist es hierbei zu erwähnen, dass den Suchmaschinen nicht unbegrenzt Ressourcen zur Verfügung stehen, um alle URL’s der Welt regelmässig zu crawlen. Daher sollte Ihr Ziel sein, Suchmaschinen nur oder zumindest hauptsächlich die URLs crawlen zu lassen, die wirklich wichtig sind.

Für grosse Webseiten mit vielen Produkten und Unterseiten eignet sich die Search Console nicht mehr. Für solche Seiten gibt es professionelle Software, wie z.B. Logrunner (Analyse Tools für Webseiten Logs). 

 

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  • Snippet-Optimierung: Ist Ihre «organisch rankende Visitenkarte» attraktiv genug, um Nutzer zum Klick zu bewegen?

In den Google Suchergebnissen erscheinen die sog. Snippets. Sie bestehen aus einer Überschrift (dem Title), der URL der Webseite und einer Beschreibung (der Description). Sie können diese selbst verfassen bzw. anpassen, damit Sie für die Kunden attraktiver werden. Zugleich wirken sich optimierte Snippets positiv auf das Ranking aus.

 

seo agentur luzern snippet metas beispielBeispiel der Snippets: Seitentitel und Metabeschreibung unserer Agentur

 

  • Keyword-Strategie: Kennen Sie Ihr gesamtes Keyword-Set, auf welchem Sie sich mit Ihrem Wettbewerb messen möchten?

Die Keywords festzulegen, bevor der Inhalt der Webseite erstellt wird ist ratsam. Ansonsten läuft man Gefahr, eine Webseite zu erstellen, die später bei zukünftigen Nutzeranfragen schlecht rankt. Die Folge daraus ist ein Mehraufwand, welcher vermieden werden kann. Der gesamte Text muss nämlich überarbeitet werden, sodass die «richtigen Keywords» darin platziert sind. Bei der Keyword Recherche ist es unabdingbar dass Sie vorab das Suchvolumen in Ihrer Zielregion prüfen. Dafür können Sie den Keyword Planer von Google Ads nutzen (es muss ein AdWords Konto vorhanden sein). Bei grosser Konkurrenz kann es sinnvoll sein auf die 2. und 3. platzierten Keywords zu optimieren, anstatt auf das eine Top Keyword, auf welches auch die ganzen Mitbewerber optimieren.

  • Inhalte & Intention: Erstellen Sie bewusst Inhalte, welche die Nutzerabsichten Ihrer Besucher befriedigen?

Der Content soll den Lesern Nutzen bringen. Nur so werden die Beiträge auch tatsächlich gelesen. Im Idealfall werden Ihre guten Beiträge sogar zum Lesen weiterempfohlen. Google erkennt unter anderem anhand der Verweildauer und Aufrufe der Nutzer, ob ein Inhalt relevant ist. Relevanter Content wird durch Google in Form von besserem Ranking belohnt. Überlegen Sie sich also bei jeder Seite und bei jedem Blog Post ob der Inhalt wirklich relevant, interessant und von Nutzen ist.

  • Strukturierte Daten: Strukturieren Sie Ihre Inhalte so, dass Google diese interpretieren kann?

Jede Seite muss eine gute Struktur aufweisen, dass sie von Google gelesen werden kann. Hierbei sollte man beispielsweise beachten, dass es eine logische Abstufung der Titel gibt. Diese Titel sind als H1, H2, H3, usw. benannt. In der folgenden Abbildung sind sie als Überschriften ersichtlich. Eine gute Seitenstruktur verlangt, dass der Haupttitel (H1) nur einmal verwendet wird. H2-Titel dürfen bereits mehrmals verwendet werden, jedoch sollte mit dem Einsatz der H2 sparsamer umgegangen werden als mit H3 oder H4.

 

Ueberschriften Digital Marketing
Jede Seite muss eine gute Struktur aufweisen, dass sie von Google gelesen werden kann. Eine gute Seitenstruktur verlangt, dass der Haupttitel (H1) nur einmal verwendet wird.

 

Es gibt viele SEO Analyse-Tools wie beispielsweise Sistrix, Xovi und wie sie alle heissen. Sie zeigen Ihnen Optimierungsvorschläge, Verbesserungsmassnahmen und Kennzahlen auf. Diese Tools sind für SEO-Experten sehr hilfreich. Es gilt hierbei jedoch zu erwähnen, dass diese Tools nicht leicht verständlich sind für Laien und hohe Lizenzgebühren haben. Auch nützten die Kennzahlen nicht viel, wenn man diese nicht richtig interpretiert.

Ähnlich verhält es sich mit Verbesserungsvorschlägen, die man nicht richtig umzusetzen weiss. Daher helfen SEO-Agenturen bzw. Experten gerne weiter. Sie setzten die Vorschläge nicht nur um oder interpretieren die vorliegenden Kennzahlen, sondern sie leiten auch Massnahmen ab und ziehen Schlussfolgerungen daraus. Gerne bieten wir auch Ihnen Unterstützung. Kontaktieren Sie uns kostenlos und unverbindlich.

 

Die in diesem Artikel beschriebenen SEO Basics sind nicht abschliessend. Weitere Tipps finden Sie in unserem Beitrag: Wie funktioniert SEO?

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