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10 Tipps für eine erfolgreiche Google AdWords Kampagne im Suchnetzwerk.

Wir haben für Sie ein paar wertvolle Tipps zusammengetragen, welche Ihnen helfen Ihre Textanzeigen-Kampagnen im Suchnetzwerk von Google zu optimieren. 

 

AdWords: Vorbemerkung

Macht das schalten von Google Werbung für mich Sinn? Das ist eine Frage welche wir als Mitarbeiter einer Online Marketing Agentur oft hören. Eine einfache Antwort darauf gibt es leider nicht. Ob Google Werbung für Sie Sinn macht, hängt von vielen Faktoren ab. Die wichtigsten davon sind:

  • Die Marge der Produkte und Dienstleistungen im Vergleich zu den Klickpreisen.
  • Die Art der Produkte und Dienstleistungen.
  • Die Konkurrenz in Ihrer Branche.
  • Wie gut Ihre Webseite optimiert ist. Dies beeinflusst den Qualitätsfaktor welcher massgebend den Klickpreis bestimmt den Sie zahlen müssen. Lesen Sie dazu auch “Die Zauberformel, wie Google die Klickpreise berechnet”.

Wir empfehlen Ihnen es auszuprobieren. Mit einer einfachen Kampagne und einem Budget von ein paar Hundert Franken. Da man als Anfänger viele Fehler machen kann, was schnell sehr teuer wird, empfehlen wir Ihnen für das Aufsetzen der ersten Kampagne eine Agentur beizuziehen, welche von Google auf AdWords zertifiziert ist.

Gut geplante, zielfokussierte und regelmässig kontrollierte AdWords-Kampagnen können den Webseiten-Traffic und die Anzahl generierter Leads signifikant erhöhen. Auch bei der Lancierung einer Webseite mit hohem Wachstumspotential kann AdWords eine wertvolle Unterstützung sein, um die Webseite schon einmal einer bestimmten Zielgruppe bekannt zu machen.

Ein wichtiger Vorteil von AdWords gegenüber SEO, ist die sofortige Wirkung. SEO-Massnahmen wirken erst einige Wochen oder sogar Monate später in vollem Umfang. SEO ist zudem aufwändig und teuer und lohnt sich nicht für jeden Kunden. Wer aber mehrere Tausend Franken im Jahr für AdWords ausgibt, für den kann durchaus auch die Suchmaschinenoptimierung interessant sein. Meist ergänzen wir diese zwei Massnahmen und lassen sie parallel laufen.

Entgegen der weitverbreiteten Annahme, dass ein hohes Budget für die Schaltung von AdWords Kampagnen nötig ist, zeigt sich in der Praxis, dass viele Keywords weniger als 1 CHF kosten und bei entsprechender Qualität der Webseite bereits gute Positionen in der Suchmaschinenwerbung erzielt werden können, die auch gute Klickraten realisieren, sofern die Anzeigen ansprechend gestaltet wurden.

Was muss man für erfolgreiche AdWords Kampagnen unbedingt berücksichtigen? Unsere 10 AdWords Tipps:

#1 Conversions-Tracking aufsetzen

Nicht von ungefähr, ist Conversion-Tracking unsere erste Empfehlung. Ein sinnvoll aufgebautes Conversion-Tracking ist ein Grundpfeiler professioneller AdWords-Werbung.

Mit der Erfassung von Umsätzen und Aktionen mit Conversion-Potenzial (z. B. Einschreiben für den Newsletter, Nachrichten über ein strukturiertes Kontaktformular etc.) kann eine Basis für Auswertungen und Optimierungen gelegt werden. Die Daten können später auch für das Festlegen neuer AdWords Strategien genutzt werden.

Ist es nicht möglich Conversions im klassischen Sinn einzurichten, wie z.B. einen Telefonanruf oder das Ausfüllen des Kontaktformulars, empfehlen wir Ihnen “Soft Conversions” einzurichten. Soft Conversions können zum Beispiel der Download eines Whitepapers oder eine Verweildauer auf der Seite von über einer Minute sein.

Positive Resultate sind dank Conversion-Tracking anschliessend nach einer bestimmten Zeitdauer messbar, je nach Informationsstand und Interesse des Kunden.

Zentral dabei ist, dass man mit den Daten nicht in einer undurchsichtigen “Black Box” operieren muss, wo ein bestimmtes Budget rein geht und ein paar Klicks rauskammen, sondern die Daten auch echte Erkenntnisse liefern. Dies kann zusätzlich durch die Verknüpfung weiterer Google Analytics Daten verbessert werden, z. B. Einbezug der Produktkosten.

Beim Conversion Tracking empfehlen wir die Option “cost per acquisition” Ziel-CPA. Hierfür ist es wichtig, dass man sich Gedanken macht, was einem einen Neukunde wert ist. Dies kann je nach Branche, Produkt oder Dienstleistung ein kleiner Betrag sei, es können aber auch 100 Franken und mehr sein. Wenn Google diesen Wert kennt, kann man die Anzeigen automatisiert ausliefern und Google wird auf den CPA optimieren.

#2 Bei kleinem AdWords Budget aufpassen!

Sie haben nur ein kleines Budget zur Verfügung? Oder möchten Sie erstmals nur testen, ob AdWords ihr Geschäft ankurbeln kann?

Ein guter Start ist schon mal eine Zielgruppe gezielt anzusprechen und das Budget zur Datengewinnung zunächst höher anzusetzen, als es später sein soll. Unnötige Streuverluste lassen sich dadurch bis zu einem gewissen Grad vermeiden.

Sehr wichtig ist auch das Bewerben der relevantesten Keywords und dadurch die Kosten auf das Wesentlich zu beschränken.

Ein häufig gemachter Anfänger-Fehler ist leider, dass eine Kampagne sowohl im Such- als auch im Displaynetzwerk gleichzeitig gebucht wird, so dass die Performance nicht getrennt ausgewertete werden kann. Es ist daher sinnvoll, für Suchnetzwerk Kampagnen und Displaynetzwerke zwei verschiedene Kampagnen zu erstellen und so einen genauen Einblick über die Performance zu gewinnen, was für den effizienten Einsatz des Werbebudgets am besten ist.

Mischen Sie deshalb nie Suchnetzwerk und Display, da Sie sonst den Erfolg einer Kampagne nur schwer messen können. Wir empfehlen zudem, auch das Partnersuchnetzwerk am Anfang nicht zu buchen.

 

Werbenetzwerk auf Google-Suche beschränken

 

AdWords spielt die Anzeigen anfänglich bereits bei wenig relevanten Suchbegriffen aus, sofern die Suchbegriffe nicht explizit ausgeschlossen wurden und die Begriffe z. B. als “weitgehend passend” eingebucht wurden, statt in einer einschränkenderen Variante (mit Modifizierung).

Es empfiehlt sich insbesondere bei sehr eingeschränktem Budget eine Rentabilitäts-Analyse durchzuführen und alle Keywords zu pushen, die eine hohe Rentabilität erzielen. Dies ist nicht immer von Beginn weg so offensichtlich, weshalb nach einem sinnvollen Intervall eine erneute Rentabilitätsanalyse der gebuchten Keywords vorgenommen werden sollte.

Es ist auch wichtig, an die Saisonalität zu denken, da nicht jedes Keyword das ganze Jahr über gleich performt. Hier können also auch historische Daten der letzten Jahre Aufschluss über die voraussichtliche Rentabilität geben.

#3 Kampagnenstruktur

Die Kampagnenstruktur kann üblicherweise direkt der Webseite entnommen werden, sofern die Struktur der Webseite logisch gehalten ist. Auf Kampagnenebenen stellen Sie die wichtigsten Faktoren ein wie Gebiete, Sprache, Gebotsstrategie etc. ein. Wenn Sie also z.B. mehrere Sprachen oder Länder buchen, dann sollten Sie das auf Kampagnenebene einrichten. Kleinere Unterteilungen z.B. in Produktegruppen können dann auf der Ebene “Anzeigengruppen” strukturiert werden.

Ist die Webseite ein einziges Chaos, wird auch die Strukturierung eines AdWords Kontos nicht gut funktionieren. Hier könnte man sich auf das optimale Bewerben der wichtigsten 20% der Produkte / Dienstleistungen konzentrieren, weil diese laut der Pareto-Regel häufig bereits 80% des Umsatzes ausmachen.

Eine häufig verwendete Strukturierung ist sonst auch die Kategorisierung der Produkte in bestimmte Produktegruppen, die möglichst homogen sind und somit mit thematisch verwandten Keywords beworben werden können.

Zu jeder thematisch passenden Produktegruppe kann dadurch effizient eine Kampagne erstellt werden, so dass im Anschluss die Gestaltung der Anzeigentexte bereits durch kleinere Variationen gut passt.

Aufteilung der Kampagnen in Haupt- und Nebenkeywords

Bei eingeschränktem Budget kann auch die Trennung von Keywords in Hauptkeywords und weniger relevante Keywords Sinn machen. Der Sinn dahinter ist, dass die Kampagne für die Hauptkeywords nie eingeschränkt wird wegen zu wenig Budget, während die weniger relevanten Keywords zwar “nice-to-have” sind, aber letztendlich für das Kerngeschäft, das häufig bereits 80% ausmacht, nicht relevant sind. Für die Kampagne Hauptkeywords sollten Sie also immer genug Budget bereitstellen, damit die Anzeigen auch immer ausgeliefert werden.

Wir wenden diese Methode systematisch an, weil wir damit grosse Erfolge gesehen haben. Diese Struktur hat auch bei Kunden stark geholfen, welche plötzlich viel weniger Leads über Google generieren konnten als in der Vergangenheit.

 

 #4 Qualität der Landingpages und der Webseite generell

Eine hervorragende Qualität der Landingpage ist essentiell, damit die Besucher auch nach dem Klick auf die Anzeige interessiert bleiben und relevante Informationen erhalten, um Conversions zu begünstigen. Sollte die Landingpage unübersichtlich oder veraltet wirken, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass ein Besucher die Webseite sehr schnell verlässt und selbst bei einer tollen Anzeige nur Kosten entstehen.

Die zugrundeliegende Logik ist hierbei, dass die Keywords, Anzeigetexte und die Landingpage matchen müssen, um das Optimum zu erreichen. Je besser das Zusammenspiel dieser Faktoren, zusammen mit der konkreten Suchanfrage, desto weniger kostet die Anzeige (dank besserem Qualitätsfaktor) und desto eher erfolgt eine Conversion.

Nützlich ist es auch, wenn der Besucher mühelos durch die Webseite navigieren kann und beim Shoppen ein gutes Gefühl entsteht. Dies kann auch zu Zusatzkäufen führen. Daher sollten natürlich nicht nur die bei Google beworbenen Zielseiten qualitativ gut sein, sondern die Webseite insgesamt.

 

Adwords Qualitätsfaktor Zusammensetzung
 

 #5 Erstellung von Anzeigen

Anzeigen sollten möglichst aussagekräftig, interessant, relevant und auffällig sein.  Es sollten keine falschen Versprechungen gemacht werden und für die potentiellen Kunden sollte bereits vor dem Klick auf die Anzeige mehr oder weniger klar sein, was auf der Webseite zu erwarten ist. Insbesondere im B2B Bereich, ist eine aussagekräftige Anzeige wichtig, um nicht zu viele (unerwünschte) Klicks von Endkunden zu erhalten.

Bei der Erstellung von Anzeigen sollte man stets auch sicherstellen, dass mindestens drei Anzeigen pro Anzeigegruppe erstellt werden. Dies ist für die optimale Anzeigenrotation unerlässlich und führt zu Erkenntnisgewinnen, was gut performt. Auf dieser Methode aufbauend, können die Anzeigetexte kontinuierlich verbessert werden.

Die Keywords, die in den Anzeigetexten vorkommen, sollten im Idealfall auch auf der Webseite vorkommen, damit der Qualitätsfaktor höher ist.  Zudem sollten die Anzeigetexte, wenn möglich die volle zur Verfügung stehende Länge ausschöpfen, um einfach schon optisch auffälliger zu sein. Das Keyword sollte zudem auch in der URL nochmals vorkommen, auch wenn dies nicht der effektiven URL der Landingpage entspricht.

Ein Beispiel sehen Sie hier:

AdWords Anzeige
Beispiel einer Adwords Anzeige

 

Empfehlenswert ist es auch, einen Call-To-Action einzubauen und mit einem Ausrufezeichen zu versehen, sofern dies irgendwie mit dem Firmenimage vereinbar ist. Dadurch kann die Kaufstimmung bei den Kunden weiter gehoben werden und die Aufmerksamkeit gesteigert werden.

 

anzeigenerweiterungen-google-adwords-online-marketing-agentur

#6 Anzeigenerweiterungen

Anzeigenerweiterungen können für potenziell Kunden zusätzliche Anreize schaffen, auf eine Anzeige zu klicken. Ob eine Anzeigenerweiterung ausgespielt wird, unterliegt den Google Algorithmen. Es gibt eine Menge Anzeigenerweiterungen:

  • Unternehmensstandorte oder Telefonnummern anzeigen
  • Zusätzliche Informationen, Links oder Apps anzeigen
  • Rezensionen (Verkäuferbewertungen), Informationen aus sozialen Netzwerken und zusätzliche Angaben zur Website
  • Dynamische Erweiterungen mit Zusatzinformationen
  • Preiserweiterungen
  • Anruferweiterungen
  • SMS-Erweiterungen
  • Automatische Erweiterungen
  • Affiliate-Standorterweiterungen
  • Angebotserweiterungen

 

anzeigenerweiterungen-google-adwords-online-marketing-agentur
Google entscheidet ob, wann und welche Anzeigenerweiterungen angezeigt werden.

 

Die einzelnen Anzeigenerweiterungen können die Relevanz einer Anzeige verbessern und potentielle Kunden sehen dann gleich mehr Informationen zur Webseite, so dass die Entscheidung zum Klicken oder nicht Klicken auf Basis verbesserter Informationen gefällt werden kann.

Die Anzeigenerweiterungen müssen häufig selbst erstellt werden. Manchmal übernimmt dies jedoch auch Google über eine automatische Informationsauswertung auf der Webseite des Werbetreibenden. Grundsätzlich sollte man versuchen alle Anzeigenerweiterungen zu aktivieren, d.h. mit den relevanten Informationen bereitzustellen und so Google schon einmal die Möglichkeit zu geben, relevante Anzeigenerweiterungen zu schalten, die sich auf die Klickrate positiv auswirken.

Von Vorteil ist bei den Anzeigenerweiterungen natürlich auch der Umstand, dass grössere Anzeigen, also solche mit vielen Erweiterungen, viel Platz einnehmen und Konkurrenten ohne Erweiterungen im Vergleich deutlich unauffälliger wirken.

Besonders auffällig sind beispielsweise die Rezensionserweiterungen, da diese mit Sternchen hervorgehoben werden und der Anbieter bei einem guten Durchschnitt sehr vertrauenswürdig wirken kann. Manche Anzeigeerweiterungen werden auch nur angezeigt, wenn eine Suchanfrage besonders mit einer Erweiterung übereinstimmt.

Anzeigeerweiterungen liefern auch Google selbst zusätzliche Informationen zur Relevanz des Anbieters bei bestimmen Suchanfragen. Eine verbesserte Qualität der Anzeigen führt auch zu geringeren Werbekosten, was auch ein toller Nebeneffekt ist.

Anruferweiterungen sind in manchen Branchen schon fast ein Must-have und Standorterweiterungen können für Kunden in der Nähe eines Standortes bereits das wichtigste Entscheidungskriterium sein. Dies gilt vor allem für die Gastronomie und Ladengeschäfte.

Anzeigenerweiterung können auf der Ebene Anzeigengruppen hinzugefügt und definiert werden.

 

#7 Kontinuierliche Optimierung

Die Optimierung von Kampagnen ist insbesondere am Anfang der Kampagnenschaltung ein zentraler Faktor für den Erfolg. Auch wenn man denkt, dass man alle relevanten Keywords eingebucht hat, so ziemlich alle auszuschliessende Keywords eingefügt hat und die Texte optimal an die Zielseite und die Keywords angepasst sind, wird man täglich mit Suchanfragen konfrontiert werden, an die man gar nicht gedacht hat.

Sie finden die Suchanfragen unten “Keywords – Suchanfragen”.

Entweder man entscheidet sich dazu, die Suchanfragen als genau passende Kombinationen oder gegebenenfalls auch mit weiteren Keyword-Optionen hinzuzufügen oder man sollte einzelne Suchbegriffe ausschliessen, wenn diese komplett irrelevant oder vergleichsweise irrelevant sind.

Man sollte stets darauf achten, einen möglichst langen Zeitraum für Ausschluss-Entscheidungen heranzuziehen, da manche Suchbegriffe saisonal oder ganz einfach aus statistischen Gründen zunächst irrelevant scheinen. Bei einer grösseren Datenbasis kann es aber sein, dass diese auf einmal doch relevant scheinen. Im Idealfall hat man ein gutes Conversions-Tracking aufgesetzt, damit die Entscheidungen auch auf Basis harter Faktoren gefällt werden können.

Nicht zu vernachlässigen sind auch Budgetentscheidungen, da sich der Markt sehr dynamisch verändern kann und es manchmal leider auch Sinn machen kann, auf die Schaltung eines Keywords komplett zu verzichten oder im Gegenteil, viel Geld dafür zu investieren und stets die 1. Position in den SERPs zu verteidigen.

Bei der Optimierung sollte man natürlich auch mal testen, ob gewisse Änderungen an den Anzeigen einen positiven Einfluss auf die Klickrate haben oder sich durch das Umschreiben der Anzeigen ein mässiger Qualitätsfaktor steigern lässt.

Bei der kontinuierlichen Optimierung ist stets auch die Zielseite in die Überlegungen einzubeziehen, da diese gute Anhaltspunkte liefert, wie die Werbung dazu ausgerichtet werden kann. Zudem kann durch Anpassungen der Zielseite auch der Qualitätsfaktor und gegebenenfalls auch die Konversionsrate verbessert werden.

In gewissen Branchen, wo auch die Reputationsrisiken gross sind, sollte man vielleicht besonders darauf achten, gewisse Suchbegriffe als auszuschliessende Keywords einzubuchen. Beispielsweise möchte in der Regel keine Bank zu Suchanfragen wie “bank schwarzgeld verstecken” erscheinen.

Bei der Optimierung können noch viele weitere Faktoren relevant sein, unter anderem sollte man auch Mobile-CPC-Gebote nach oben anpassen, falls über Mobile besonders viele Conversions erfolgen.

 

#8 Targeting-Möglichkeiten nutzen

Falls ein Werbetreibender nur auf eine bestimmte Zielgruppe fokussiert ist, sollte diese für den Werbetreibenden besonders relevante Zielgruppe auch entsprechend angesprochen werden. Zu den vielfältigen Möglichkeiten von AdWords zählen die Parameter Alter, Elternstatus, Standorte, Placements, Themen, Interessen oder auch die Remarketing-Zielgruppen.

 

 adwords zielgruppe

#9 Kampagnen-Einstellungen überprüfen

Die Standardoptionen von Google sind nicht immer optimal, vor allem wenn man mit einem limitierten Budget arbeitet. Besonders sollte man darauf achten, dass das Budget eingehalten wird, dass man sich gesetzt hat. Zudem müssen Sie aufpassen, dass Sie beim Budget das richtige Trennzeichen verwenden. Je nach Kontoeinstellung müssen Sie mit Komma oder Punkt trennen, sonst wird aus einem Franken 1,00 schnell 100 Franken.

Auch auf die Placement-Optionen sollte man achtgeben. Auf Partnerseiten von Google laufen die Anzeigen häufig mit deutlich niedriger oder höherer Leistung als bei strikteren Einschränkungen.

Auch die Planung der Werbezeit kann Kosten reduzieren, wenn zu gewissen Zeiten, eine für den Werbetreibenden tendenziell unattraktive oder sogar unerwünschte Klientel auf Werbeanzeigen klicken könnte. Dies kann z. B. am Feierabend sein oder genau umgekehrt, während der Arbeitszeit. Manchmal läuft eine Kampagne wesentlich besser unter der Woche als am Wochenende etc.

Manche Kampagnen werden gar nicht ausgespielt, wenn bestimmte Einstellungen vorgenommen wurden. Dies kann z. B. passieren, wenn das CPC-Gebot zu niedrig gewählt wurde.

#10 Up-to-date bleiben

Google führt immer wieder zahlreiche Neuerungen ein. 2017 wurden zum Beispiel die erweiterten Textanzeigen eingeführt und dementsprechend musste jeder Werbetreibende, der die Anzeigentexte optimieren wollte, die Textanzeigen ensprechend anpassen. Noch markantere Änderungen gab es 2018 mit den responsive Suchnetzwerk-Anzeigen, den Snippet Erweiterungen und zusätzlichen Textzeichen.

Oder es wird gleich das ganze Interface umgekrempelt und als die neue AdWords Erfahrung vorgestellt.

Seit Ende Januar 2018 sind nun beispielsweise die Rezensionserweiterungen durch Google abgeschafft worden. Auch Bindestriche zur Trennung von Anzeigenheadlines wurden neuerdings durch vertikale Striche, sogenannte Pipe ersetzt “|”, was dazu führt, dass manche Textanzeigen neu geschrieben werden müssen, welche die Headlines zur Erstellung von Sätzen genutzt haben.

Bei Google Shopping Anzeigen werden neuerdings auch Werbeanzeigen anderer Werbeanbieter geschaltet, z. B. von Kelkoo.

Da manche dieser Neuerungen grossen Einfluss auf die Performance der Werbeanzeigen haben können, sollte man mindestens einmal pro Woche wenigstens 5 Minuten investieren, um AdWords News zu lesen oder ggf. interessante Analysen zu Funktionen zu lesen oder einfach mal ein paar Experten-Tipps auszuprobieren.

 

Lesen Sie auch: Google Remarketing einrichten – Schritt für Schritt Anleitung

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